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Im Projekt Cooperation Experience (CE) sind Möglichkeiten zur verständlichen Visualisierung von Kooperationen eine Voraussetzung für die Entwicklung einer Modellierungssprache. Um diese Visualisierungstechniken eindeutig zu beschreiben, müssen die Entstehung und Resultate von Kooperationsvisualisierungen sowie die unterstützenden Systeme betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund wurden insgesamt 17 Experteninterviews durchgeführt und ausgewertet, wovon fünf Pretest-Experteninterviews waren. Herr Kolek arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiter an der Universität Hildesheim in der Arbeitsgruppe für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung [ISUM] von Herrn Prof. Dr. Ralf Knackstedt, die dem Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik angehört. Hier arbeitet Herr Kolek zusammen mit mehreren wissenschaftlichen Hilfskräften im Projekt Cooperation Experience [CE] an der Visualisierungspotentialanalyse, welche empirische qualitative Experteninterviews und eine zweistufige Delphi-Studie sowie eine damit verbundene quantitative Umfrage umfasst.

Die teilnehmenden Experten in den zwölf Interviews waren unterschiedlichen Alters und stammten aus verschiedenen Managementpositionen innerhalb der Organisation. Die Experten übernehmen im Schwerpunkt operative und nicht strategische Aufgaben in den Kooperationen und verfügen vorwiegend über e1ne mehrjährige Berufs- und Visualisierungserfahrung.

Als Methode für die Auswertung der Experteninterviews wurden die Grounded Theory [GT] und sonstige qualitative Textanalysemethoden angewendet. Es entstanden 393 Seiten Transkript, das sind schriftliche Protokolle der Experteninterviews, wovon 128 Seiten den durchgeführten Pretest-Experteninterviews zugeordnet sind. ln den Transkriptionen selbst wurden 2.514 Kodierungen vorgenommen, welche wichtig sind für die Auswertung, Erklärungen in der Grounded Theory und allgemein Interpretation der qualitativen Textdaten, davon entfallen 365 Kodierungen auf die schriftlichen Pretest-Protokolle.

Das Ergebnis der Auswertung der Experteninterviews aufgrund der zahlreichen Kodierungen sind zum einen die gestellten Anforderungen an die Visualisierung von Kooperationen und zum anderen gesammelte qualitative Hypothesen in textueller Form zu den Kategorien Kontexte, Treiber, Barrieren, Methoden, Chancen und Risiken. Diese Kategorien beziehen sich thematisch und inhaltlich auf die Kooperation und Visualisierung von Kooperationen. Die ausgewerteten Ergebnisse sollen zunächst in einer zweistufigen Delphi-Studie genutzt und
verifiziert werden, indem eine Konsensbildung unter den teilnehmenden Experten stattfindet.


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